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Webmaster ist die gebräuchliche Bezeichnung für eine Person, die sich mit der Konzeption, der Programmierung und der Wartung einer Website beschäftigt.

Bei kleineren Websites bezeichnet es die Person, die Domaininhaber ist und sie inhaltlich betreut. Bei größeren Webpräsenzien koordiniert der Webmaster die Arbeit anderer Personen an den Seiten und fungiert als technischer Ansprechpartner. In diesem Fall ist der Webmaster meist ein Angestellter oder Auftragnehmer des Unternehmens, das die Website betreibt.

"Gute" Webmaster sollten ein breites Wissen in den Bereichen Webdesign, Internet-Technologien und Web Business Management besitzen. Sie sollten nicht nur die komplexen technischen Zusammenhänge verstehen, sondern auch, wie das Internet die Geschäftsstrategien eines Unternehmens beeinflusst und optimal unterstützen kann. Unerlässlich ist z.B. auch Wissen aus den Bereichen Website-Konzeption, Projektmanagement, Marketing, Electronic Commerce und Customer Relationship Management.

Webmaster ist kein Beruf (weshalb auf professionellen Seiten die "verantwortliche Ansprechperson" meist auch nicht so bezeichnet wird), sondern verbindet teilweise die Aufgabengebiete eines Webdesigners und des Programmierers. Die E-Mail-Adresse des Webmasters, etwa in der Form »webmaster@name-der-domain.com«, fungiert meist als Anlaufstelle bei technischen Problemen und stellt einen der Role-Accounts nach RFC 2142 dar.

Dynamische website

Im Gegensatz zu statischen Webseiten, die technisch eine einfache Datei auf dem Webserver darstellen, werden Seiten auch häufig dynamisch im Moment der Anforderung erzeugt. Das ist dann sinnvoll, wenn eine Webseite sehr aktuelle Informationen wie z.B. Börsenkurse oder das Wetter von morgen enthalten sollten. In diesem Fall führt der Webserver ein Programm aus, das vorher spezifisch für diese Aufgabe entwickelt wurde. Es trägt die Daten z.B. aus Datenbanken zusammen und erstellt das HTML-Dokument. Dieses wird dann vom Webserver an den Browser übertragen und beim Benutzer angezeigt.

Ein anderer Anwendungsfall ergibt sich aus dem Bedürfnis, auf Eingaben des Benutzers zu reagieren. Diese Eingabe kann z.B. ein Suchbegriff in einer Suchmaschine sein. Die Software der Suchmaschine erstellt anhand des Suchbegriffs eine Liste von passenden Links und erzeugt eine Webseite, die dem Benutzer diese Liste komfortabel darstellt.

Die Möglichkeit, Webseiten dynamisch in Abhängigkeit von Benutzereingaben und Datenbankinhalten zu generieren, machte das Web schnell zu einer universellen Plattform für alle Arten von Anwendungen. Die Vorteile liegen in Unabhängigkeit von Betriebssystemen und anderen Eigenschaften der Clients. Grundvoraussetzungen sind lediglich eine Netzwerkverbindung zum Server und ein Webbrowser.

Zum Generieren von dynamischen Webseiten kommt jedes Programm in Frage, das sich auf dem Serversystem ausführen lässt. Um die Programmierung zu vereinfachen, wurden jedoch Standards wie das Common Gateway Interface (CGI) eingeführt, um Webanwendungen auch unabhängig von der Art des Webservers zu machen. Die Mehrzahl von CGI-Anwendungen wurden und werden in der Programmiersprache Perl geschrieben. Aufgrund des rasant steigenden Bedarfes nach sehr leistungsfähigen Servern zum Betrieb von Web-Anwendungen entwickelten sich Technologien wie PHP, J2EE und .NET.

In der Praxis gibt es einen starken Trend auf Open Source CMS Produkte wie u.a. Typo3 aufzusetzen. Oftmals wird allerdings der Erstellungsufwand einer nutzbaren Bedieneroberfläche unterschätzt. Ab diesem Punkt drängen mehr und mehr einige, meist PHP und mySQL basierte kostenfreie Lösungen auf den Markt, die auch für nicht Programmierer schnell zu bedienen sind.

website domain

Eine Domain im Internet ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes. Zum Wortursprung siehe Domäne, vergleiche auch Domäne in lokalen Netzen.

Als Subdomain bezeichnet man dabei eine Domain, welche in der Hierarchie unterhalb einer anderen liegt. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind damit Domains in der dritten oder einer weiteren Ebene gemeint. Domains, die direkt unterhalb der Top-Level-Domain (TLD) liegen, bezeichnet man für gewöhnlich nicht als Subdomains, sondern als Second-Level-Domain oder nur Domain. Jede Domain umfasst, ausgehend von ihrem Domainnamen, immer die gesamte untergeordnete Baumstruktur, siehe Grafik unten.

Der Name einer Domain ist gleichzeitig auch ihr Fully Qualified Domain Name (FQDN). Die Notation eines FQDN – und damit auch einer Domain – erfolgt durch die Aneinanderreihung der Labels aller Knoten, getrennt durch einen Punkt und von links nach rechts vom untersten Knoten bis zur Wurzel root.